





Die üblichen Therapien der klassischen Medizin bei der Behandlung von Allergien sind oft nicht ausreichend. Daher zeigen sich viele Betroffene Alternativen, wie z.B. der Akupunktur oder der Homöopathie, gegenüber sehr aufgeschlossen.
Australische Forscher untersuchten aus diesem Grund kürzlich die Wirksamkeit und Sicherheit von Akupunktur und traditionell-chinesischen Pflanzenmitteln bei der Behandlung von Heuschnupfen, einer allergischen Erkrankung der Nasenschleimhaut. Dazu verglichen sie bereits veröffentlichte Studienergebnisse.
Das Hauptaugenmerk der Autoren lag dabei auf Nebenwirkungen der genannten alternativen Behandlungsmethoden, eine Anwendung als Einzeltherapie oder Kombination sowie den möglichen Einsatz dieser Therapien bei heuschnupfengeplagten Kindern. Das Hauptergebnis der Studie zeigte: Der größte Teil der gesichteten Arbeiten spricht vor allem der Akupunktur eine besondere Wirksamkeit bei der Behandlung von Heuschnupfen zu. Aber auch traditionelle Pflanzenmittel, so die Autoren, sind eine lohnenswerte Alternative.
Auch im Punkt Sicherheit sind alternative Behandlungsmethoden sehr empfehlenswert. So hatten von erfahrenen Akupunkturärzten durchgeführte Behandlungen kaum zu Nebenwirkungen geführt. Dies wiederum erklärt die auffällig große Akzeptanz unter den z.T. sehr jungen Patienten.
(DAAAM)
Quelle:
Xue CC et al: Does acupuncture or Chinese herbal medicine have a role in the treatment of allergic rhinitis? Curr Opin Allergy Clin Immunol 2006;6:175-9.

